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Spaß am gesunden Essen – schon für die Kleinsten

Wie bringe ich einem Kleinkind gesunde Ernährung näher? In einem Gastbeitrag für Ahoikinder gehen die Redakteure des neuen E-Books „BABYS ERNÄHRUNGSREISE – BEWUSST ESSEN VON ANFANG AN“ dieser Frage auf den Grund und geben tolle Tipps.

Gesunde Ernährung gehört nicht nur für uns Erwachsene zu einem bewussten Lebensstil. Insbesondere unsere Kinder profitieren davon, wenn sie eine ausgewogene Ernährungsweise lernen und verstehen, welche Lebensmittel gut für sie sind und welche sie nur in Maßen zu sich nehmen sollten. Doch das ist oft gar nicht so einfach. Denn an jeder Ecke lauern Verführungen in Form von bunten, leckeren Süßigkeiten oder die Verlockungen von Fast Food-Restaurants. Es gibt ein paar Tricks und Tipps, wie du deinen Kindern eine bewusste, ausgewogene und gesunde Ernährung näherbringen kannst. Wichtig ist auch immer, dass du dabei konsequent bleibst.

Was bedeutet „gesunde“ Ernährung?

Zunächst einmal müssen wir klären, was gesunde Ernährung überhaupt bedeutet. Während viele davon ausgehen, dass sie vor allem auf Lebensmitteln wie Obst und Gemüse basiert, ist dies so nicht korrekt. Vielmehr geht es bei einer ausgewogenen, bewussten Ernährung um diese Aspekte:

  • Viel Wasser trinken
  • Ausreichend Vitamine und Ballaststoffe durch Obst und Gemüse
  • Salz und Zucker in Speisen möglichst vermeiden und sparsam einsetzen
  • Verzicht auf Fast Food und verarbeitete Lebensmittel
  • Zeit für das Essen nehmen und nicht unter Stress oder zwischendurch essen

Zudem solltest du auf zu viele tierische Produkte, wie Milch, Eier, Käse oder Fleisch verzichten und diese stattdessen bewusst und in guter Qualität konsumieren. So vermeidest du, weitere Zusatzstoffe zu dir zu nehmen, die sich negativ auf deinen oder den Körper deines Kindes auswirken können. Ebenso gehört tägliche Bewegung – und seien es nur die Treppenstufen bis zur Wohnung – zu einem bewussten Lebensstil dazu.

Darum ist gesunde Ernährung so bedeutend für die Entwicklung

Eine gesunde Ernährung beginnt nicht erst am Tisch. Vielmehr können werdende Mütter bereits in der Schwangerschaft Einfluss darauf nehmen, wie gut sich ihr Kind entwickelt, in dem sie sich mineralstoff- und vitaminreich ernähren und darauf bedacht sind, bestimmte Lebensmittel bevorzugt in den Speiseplan zu integrieren.

Schon im Mutterleib haben bestimmte Nährstoffe positive Auswirkungen und können die folgenden Dinge begünstigen:

  • Förderung des Knochenwachstums
  • Förderung der gesamten Entwicklung des Babys
  • Stärkung des Immunsystems
  • Förderung des Stoffwechsels
  • Reduzierung des Risikos für Krankheiten
  • Lieferung von Energie

Diese Aspekte gelten darüber hinaus auch, wenn es sich um ein Kleinkind oder einen Erwachsenen handelt. In speziellen Ratgebern erfährst du außerdem, wie du über Schwangerschaft und Stillzeit hinaus einen gesunde Ernährung pflegst und diese auch in den Alltag deines Babys integrierst.

Mit diesen Ritualen lehrst du eine gesunde Ernährung

Gerade mit den vielen Versuchungen und Leckereien an jeder Ecke, in der Werbung oder im Supermarkt ist es schwierig, insbesondere Kleinkinder von diesen Leckereien abzulenken und ihnen stattdessen etwas Gesundes auf dem Teller zu servieren.

Mit diesen einfachen Tricks kannst du vielleicht etwas bewirken:

  • Das Auge isst mit: Wie auch bei uns Erwachsenen, ist ansprechendes Essen gleich doppelt so lecker wie fades, eintöniges Essen. Indem du das Essen hübsch in Form schneidest, lustige oder bunte Bilder legst, schmeckt es gleich noch besser. Tolle Ideen für Kinder-Fingerfood sind immer eine gute Inspiration und deiner eigenen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
  • Gemeinsam Essen: Es klingt banal, hat aber große Wirkungen. Wenn du deinen Kindern vermittelst, dass du selbst das Essen auch ernst nimmst und in Ruhe ohne Hektik oder Ablenkungen isst, animierst du sie dazu, dich nachzuahmen und sie nehmen sich ein Beispiel an dir.
  • Ablenkungen beseitigen: Fernseher, Radio, Tablet oder andere Ablenkungen sind während des Essens tabu. Sonst verlieren Kinder den Fokus aus den Augen und beschäftigen sich nicht mit dem, was auf dem Tisch steht und konzentrieren sich nicht auf die Mahlzeit.
  • Belohnungen bereithalten: Oftmals ist es für Kinder schwierig, längere Zeit am Tisch still zu sitzen und ihren Teller leer zu essen. Wenn du bereits mit einer Belohnung auf sie wartest, beispielsweise dem Vorlesen einer Geschichte oder einer Runde auf dem Spielplatz, gelingt das Essen vielleicht doch ganz gut. Achtung: Belohnungen in Form von Süßigkeiten sind eher kontraproduktiv.

Wichtig ist außerdem, dass du dein Kind erforschen lässt, was schmeckt und was nicht. Auf diese Vorlieben solltest du dann auch eingehen und keine Lebensmittel anbieten, die abgelehnt werden. Ansonsten droht im schlimmsten Fall die Essensverweigerung und es wird immer schwieriger, dass das gemeinsame Essen auch zu einem entspannten und gemütlichen Ereignis wird.

Dies ist ein Gastbeitrag von Silke Fröhlich

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