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Schmidt Theater: Hotzenplotz und die Mondrakete

Rasant, lustig und vor Energie nur so sprühende Darsteller – kurzum: ein rundum gelungener Vorweihnachtsspaß für die ganze Familie. Das ist das diesjährige Weihnachtstheater vom Schmidt Theater: der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete

La-aah-ahh-la-langweilig – das wird im Schmidt Theater / Schmidts Tivoli auf der Reeperbahn garantiert niemandem, der in diesem Jahr das Weihnachtsmärchen besucht. Dabei beginnt genauso die Inszenierung von “Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete”. Auf der Bühne steckt ein Hotzenplotz seine Knollnase durch die Gitterstäbe einer winzigen Zelle. Neben ihm hockt Wachtmeister Dimpfelmoser hinter dem Schreibtisch seiner Revierstube und bewacht den Bösewicht. Damit die beiden irgend etwas zu tun haben, spielen sie “Ich sehe, was du nicht siehst.” Und wie der aufmerksame Zuschauer einer Kreidetafel entnehmen kann, ist “Dimpfi” dem “Hotzi” eine deutlich Nasenlänge voraus, er führt nämlich 8:3. Beide haben jedoch eines gemein: Ihnen ist schrecklich la-aah-ahh-la-langweilig. Davon singen sie herrlich eingängig im Duett.

Hotzenplotz und Quietscheentchen

Schnell, Hotzenplotz! Versteck dich! Bild: Morris Mac Matzen

Nach dieser Eingangsszene ist mir sofort klar: Das wird ein wunderbares Stück! Unterhaltsam, lustig und mit einem Räuber vor dem sich selbst unsere 3-Jährige nicht fürchten muss. Schade nur, dass “Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete”, das im Nachlass von Ottfried Preußler gefundene Manuskript zu einem vierten Hotzenplotz-Abenteuer unvollendet blieb und damit recht knapp ausfällt. Denke ich! Aber da habe ich die Rechnung ohne das Schmidt Theater gemacht. Aus einer mäßigen Romanvorlage macht das einen echten Hotzenplotz-Knaller. Neben der Geschichte rund um die Mondrakete findet hier zum Beispiel auch Witwe Schlotterbeck ihren Weg auf die Bühne. Ein Hotzenplotz-Abenteuer, wie es Ottfried Preußler nicht besser hätte ersinnen können.!

Freut Euch auf einen Räuber Hotzenplotz im blau-weiß-gestreiften Badeoutfit und Quietscheentchen im Waschzuber. Auf einen Räubertraum, bei dem Kasper und Seppel dem Hotzenplotz Weintrauben und Hähnchenschenkel servieren. Auf einen herrlich doofen Dimpfelmoser. Auf schwebende Seifenblasen im Theatersaal und, und, und.

Gewinnspiel: 2 x 4 Karten zu gewinnen

Bild: Morris Mac Matzen

Hier könnt ihr Karten gewinnen. Wir verlosen 2 x 4 Karten für die Vorstellung am Samstag, 23.11., um 15 Uhr. Schreibt bis zum 15. November in die Kommentare, warum ihr gewinnen möchtet. Das Los entscheidet. Viel Glück!

Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete läuft bis zum 12. Januar 2020 im Schmidt Theater.
Altersempfehlung: Ab 4 Jahre
Tickets: 13,20 – 26,40 Euro
Karten unter 040/31778899 oder
hier

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