Allgemein
Kommentare 4

Im Test: Streaming Dienste für Kinder

Streaming Kividoo

Wir testen gerade kividoo. Kividoo ist eine Art Netflix für Kinder.  Kleiner Zwischenbericht unserer Testphase und die große Frage an Euch: Welche Erfahrung habt ihr mit Streaming Diensten gemacht? 

Streaming Kividoo

Bei kividoo gibt es Pokemon, Peppa Wutz, Thomas und seine Freunde, NinjaGo, Zack und Quack, der Mondbär…. Die Liste lässt sich lange fortsetzen

Und doch fehlt mir sehr viel. Nämlich die Kinder-Klassiker wie Michel, Pippi Langstrumpf, Räuber Hotzenplotz. Oder die Augsburger Puppenkiste….

Das kividoo Programm ist ziemlich animationslastig und amerikanisch. Die Ahoikinder würden es sicher großartig finden, aber ich bin dann wohl doch etwas zu konservativ 😉

Immerhin, es gibt auch Hörspiele. Das Hörspiel zu Boss Baby hat bei uns die ganze Familie amüsiert und es noch ein paar andere Perlen.

Insgesamt bin ich vom kividoo Programm aber bislang nicht überzeugt. Zumal man das Programm nicht mit unserem Google Chromecast kompatibel ist.

Gut an der Bedienung ist immerhin, dass es einen Code gibt mit dem Eltern geeignete Programme sperren bzw entsperren können. Und das Programm ist vorsortiert: Für Kinder von 3 – 6 und für Kinder von 7 – 13 Jahren.

Aber, wer es von Euch mal ausprobieren will – die ersten 30 Tage kann man es umsonst testen! Danach kostet es 7,99 Euro im Monat

Bildet Euch also selbst ein Urteil!

Welche Streamingdienste für Kindern nutzt Ihr? Postet Eure Erfahrung in die Kommentare

4 Kommentare

  1. Miriam sagt

    Hallo Ihr Lieben,
    Wir haben gerade die onleihe für uns entdeckt – das Online-Ausleih-Programm der Hamburger Bücherhallen. Mit einem gültigen Bücherhallen-Ausweis (der für Kinder ja echt nicht viel kostet) kann man dort Videos und Hörspiele online gucken bzw. hören ohne dafür extra zahlen zu müssen. Kann vielleicht nicht mit Streaming-Diensten mithalten, für uns reicht das aber vollkommen und ich finde des eine gute Ergänzung zur richtigen Bücherhalle…

    Liebe Grüße
    Miriam

  2. Stefano sagt

    Einigen der Kommentatoren empfehle ich, dass sie sich das verlinkte Dokument einfach mal anschauen. Für die ganz Eiligen empfehle ich Seite 10. Aus der geht hervor, dass der Betrieb des Dienstes nur“ 378 Millionen Verlust gebracht hat (allein für Marketing wurden über 500 Millionen ausgegeben, so gesehen könnte man also das Marketing für den kompletten Verlust verantwortlich machen (was Humbug ist)). Der Rest des Verlustbetrages resultiert zum Großteil aus den Kosten für bestehende Kredite. Auf den Seiten 70 und 71 habt ihr dann Zahlen zu den Premium und den Free Nutzern. Aus denen lässt sich ablesen, dass beide Modelle mehr Geld einbringen als sie kosten. Free“-Nutzer bringen natürlich erheblich weniger Gewinn. Daraus könnte man jetzt ableiten, dass die den Dienst ohne Weiteres durchaus profitabel betreiben könnten. Bis allerdings die bestehenden Kredite zurückgezahlt sind, kann es entweder ohne weiteres extremes Wachstum (was ich für unrealistisch halte) oder andere Maßnahmen (Preiserhöhung, Erhöhung der Premium-Quote) verdammt lange dauern, bis am Ende wirklich Gewinn bleibt. Aber die stehen in meinen Augen weit besser da, als die Zahlen auf den ersten Blick aussagen. Und wenn ihr euch mal die Geschäftszahlen von Amazon von vor fünf Jahren und davor anschaut, dann werdet ihr die von Spotify fast süß“ finden 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.