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Elefanten reiten im Norden Thailands

Sie sind grau und sie sind riesig: Elefanten! Heute sind wir auf ihrem Rücken durch thailändische Döfer geritten und haben anschließend mit ihnen im Fluss gebadet. Ein Blog-Post zu unserer Elefantentour!

Wir auf Elefant

Wir auf Elefant

 

Nach dem Frühstück geht es auf Elefantentour. Kurze Fahrt mit dem Pickup, im Elefantencamp wartet schon die Herde inklusive Babyelefant. Das trompetet, schnauft, schnaubt und rennt wie toll umher. Der Hamburger Papa findet schnell den passenden Vergleich: Wie der Hamburger Knirps – ein richtiger Troublemaker!

Die großen Elefanten stehen träge und gemütlich herum, ganz wie es die Farangs von ihnen erwarten. Zunächst mal: Elefanten füttern. Auf meine Versuche dem Rüssel langsam Banane für Banane anzubieten, lässt der graue Riese sich gar nicht erst ein. Beherzt schnappt er nach der gesamten Tüte – inklusive – naja – Plastiktüte eben. Elefanten sind ja bekanntlich Vegetarier, hoffen wir mal, dass das Plastik in sein Ernährungskonzept passt.

Ohne Sattel im Nacken der Elefanten

Ein Mahout bedeutet mir, aufsteigen zu dürfen. Weil wir ökologisch und tierfreundlich korrekten Tourismus gebucht haben, reiten wir ohne Sitz im Nacken des Elefanten – und barfuß wie die echten Mahouts. Großartig, finde ich! Schon seit Wochen habe ich mich auf diesen Moment gefreut.

Der Elefant sinkt mit seinem Körper auf die Erde, damit ich Mini-Farang aufsteigen kann. Schon auf unserer Reise durch Laos vor sechs Jahren haben wir gelernt, dass die Dickhäuter nicht zimperlich sind, deshalb steige ich nun beherzt auf das Vorderbein des Elefanten, um von dort seinen Nacken zu erklimmen. Dort angekommen, umschliessen seine Ohren sofort meine Beine, was sich angenehm sicher anfühlt. Die Haut des Elefanten ist wirklich unfassbar dick. Obwohl ich auf ihm sitze, scheint er weit, weit weg. Er hat lange, borstige Haare am ganzen Körper.

Der Hamburger Papa ist mir mittlerweile gefolgt, er darf hinter mir auf dem Rücken des Elefanten thronen. Als das Tier sich erhebt, bekommen wir beide einen kleinen Schreck. Uihh. Wirklich hoch hier oben! Glüklicherweise haben wir eine Elefantenkuh abbekommen, auf einem Bullen wären wir jetzt noch mal eine gute Armeslänge mehr vom sicheren Boden entfernt.

Elefantentreck von hinten

Elefantentreck von hinten

Was machen eigentlich unsere Kinder?

Glücklicherweise zum Zweiten, hat Samart, Chef von unserer Unterkunft Spicy Villa (hier habe ich darüber geschrieben), uns gleich zwei Babysitter mit auf die Tour gegeben. Die gute Seele Nathalie trägt unseren Knirps (1) im Tuch umher. Sie organisiert für ihn Reis, Banane, kitzelt, küsst und macht Quatsch – ganz wonach dem kleinen Herren gerade der Sinn steht. Unser Fahrer ist gleichzeitig unser Fotograf und grosser Freund vom Hamburger Jung (3,5). Mit ihm an der Hand läuft unser Erstgeborener neben uns und den Elefanten her und kann in sicherem Abstand staunen.

Der Plan geht auf. Der Hamburger Jung ist begeistert. Ruft immer „Hallo Mama, hallo Papa! Guckt mal der Babyelefant! Seine Wangen leuchten.

Mit Elefanten baden

Der Elefantentreck setzt sich in Bewegung. Vorbei an einem Tempel, durch ein Dorf, entlang bewaldeter Schotterpisten landen wir schließlich – in einem Fluss. Die Elefanten scheinen das Bad zu genießen, sie sinken sofort in die Knie und legen sich im Wasser ab. Wir bekommen von unserem Guide Schüssel und Bürste und dürfen schrubben und spritzen. Der Elefant spritzt auch und so sind wir bald pitschepatschenass. Babyelefant kugelt sich im Wasser und macht – zur großen Freude des Hamburger Knirps- einen riesigen Elefantenstinker ins Wasser.

Und der Hamburger Jung schaut aus sicherer Entfernung zu

Und der Hamburger Jung schaut aus sicherer Entfernung zu

Wir steigen schließlich mit all unseren Klamotten  in den Fluss und können dort den Elefanten noch besser putzen – behauptet zumindest unser Guide. Erfrischend und bewegend so nah an der Elefantenkuh, die glücklicherweise auch still hält und uns nicht auf unsere nackten Füsse tritt. Baden und Putzen. Und dann wieder auf den Elefantenrücken und wir treten den Rückweg an.

So langsam gewöhnen wir uns an die schaukelnden Schritte. Schnell sind wir wieder beim Camp und muessen leider schon wieder absteigen. Der Hamburger Knirps erwartet und schon bei Nathalie im Tuch. Er sieht sehr zufrieden aus.

Abenteuer Elternzeit – Mehr über unsere Reise nach Thailand

Vor genau zwei Jahren sind mit unseren zwei kleinen Kindern (damals 1 und 3,5 Jahre) durch Thailand gereist. Damals haben wir für Familie, Freunde und Reise-Interessierte aufgeschrieben, was wir auf unserer Reise erlebt haben. Unsere Reise führte uns von Bangkog nach Chiang Mai, in die thailändischen Berge und von dort in den Süden auf die Inseln Koh Samui und Koh Panghan. Demnächst geht es es weiter auf www.ahoikinder.de

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