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Gummibärchen und Küsschen – Reisen mit Kindern in Thailand

Reisen mit Kindern scheint in Thailand ein echtes Privileg. Gummibärchen, Naseputzen, auf den Arm nehmen, trösten, Faxen machen – all das ist im Paket enthalten. Ein paar Impressionen:

Egal wo wir hinkommen, stets ergibt sich dieses Bild

Egal wo wir hinkommen, stets ergibt sich dieses Bild

Schon bei der Einreise am Flughafen war alles klar: Eine Familie mit zwei Kindern wird selbstverständlich an den VIP-Immigration-Schalter gerufen. Schließlich sollen die Kleinen nicht zu lange warten müssen. Dort angekommen ist das Thailändische Sicherheitspersonal entzückt von unseren beiden blonden Jungs und macht jede Menge Faxen …

Dabei scheint die Begeisterung für Kinder für den Thai-Mann wie die Thai-Frau gleichermaßen zu gelten. Im Restaurant wischt der Kellner Hannos Nase ungefragt mit dem Taschentuch sauber. Im Reisebüro, wo wir unseren Nachtzug nach Chiang Mai buchen, fragt der Angestellte anteilnehmend, was der Hamburger Jung denn da in meinem Rucksack suche. Bei meiner Antwort („sweets“) ruft er seiner Kollegin schell etwas auf thailändisch zu, woraufhin diese mit Gummibächen und Schokolade herbeieilt.

Für das ganze „uihh“ und „ohh“, „kneif in die wangen“ und „kreisch“ muss man aber auch Zeit einplanen. Ein Gang an der Hotelrezeption vorbei (und der ist unvermeidlich, jedes Mal, wenn wir das Hotel verlassen) kostet uns mindestens fünf Minuten. Zu groß ist die Begeisterung für die „blue eyes“ vom Hamburger Knirps oder die Verwunderung über seinen Schnuller (sowas haben thailändische Babies natürlich nicht…) und die Entzückung über das Gesichtchen, was er zieht, wenn er lacht.

Und draußen geht es weiter: Überall wird gewunken. geherzt und gerufen. Die vorsichtig vorgetragene Bitte des Hamburger Jung, er möchte lieber nicht immer angefasst werden, findet leider kaum Beachtung. Schon nach einem Tag in Bangkok nimmt er es mit mehr Gleichmut. Manche Male ergreift er jetzt großzügig die Hand seiner Fans und lässt ein Swatdikrap (thailändisch=Guten Tag) erklingen. Das wiederum ruft dann die vollständige Verzückung bei den Thais hervor, die gerne alle Umstehenden darauf aufmerksam machen, dass dieser Junge Thai spricht.

Als wir in Bangkok zum Friseur gehen, schneidet eine Friseurin dem Hamburger Papa die Haare, während ihre Kollegin ungeniert Fotos von den Jungs mit ihrem Handy macht. So etwas exotisches scheint sich nie zuvor in ihren Salon verirrt zu haben.

Glücklicherweise tragen unsere Jungs seit heute SOS-Notfallbänder mit ihrem Namen und zu kontaktierender Telefonnummer – sollten sie uns in einer Welle der Begeisterung verloren gehen, bekommen wir sie hoffentlich wenigstens zurück!

Abenteuer Elternzeit – Mehr über unsere Reise nach Thailand

Vor genau zwei Jahren sind mit unseren zwei kleinen Kindern (damals 1 und 3,5 Jahre) durch Thailand gereist. Damals haben wir für Familie, Freunde und Reise-Interessierte aufgeschrieben, was wir auf unserer Reise erlebt haben. Unsere Reise führte uns von Bangkog nach Chiang Mai, in die thailändischen Berge und von dort in den Süden auf die Inseln Koh Samui und Koh Panghan. Demnächst geht es es weiter …  

 

2 Kommentare

  1. Kerstin sagt

    Wir waren mit unseren Mäusen (damals 1 und 4) auch zwei Monate in Thailand unterwegs und haben ganz ähnliche Erfahrungen gemacht wie ihr! Es ist ein unglaubliches Privileg mit Kindern durch solch ein Land zu reisen, das lässt sich kinderlos gar nicht erahnen … Ich bin gespannt, wie Eure Reise weitergeht und lese gerne mit 🙂

  2. Kathrin sagt

    Oh, das klingt toll! Wir haben uns beim ersten Kind nur bis nach Südfrankreich getraut. Aber mittlerweile habe ich viele Freunde, die auch die Zeit mit Kindern für fantastische Reisen nutzen: Australien, Kanada, Thailand und sogar Laos und Vietnam. Bevor unser großer schulpflichtig wird, möchte ich auch gerne noch mal weit in die Welt hinaus. Und bis es soweit ist, lese ich gerne Deine schönen Berichte 🙂 Bin gespannt auf Eure weitere Reise

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