Kultur, Theater
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Käpt’n Sharky macht auf St. Pauli fest!

Zum dritten Mal schon besuchen Hamburger Jung und Hamburger Papa das Weihnachtmärchen im St. Pauli Theater. 2013 war es Pumuckl. 2014 Pinnochio. Aber so abenteurlich wie bei Käpt’n Sharky war es noch nie.

Käpt'n Sharky St. Pauli Theater

Piratenspaß mit Käpt’n Sharky

Das St. Pauli Theater an der Reeperbahn ist genau der richtige Schauplatz für eine spannende Seeräubergeschichte. Man riecht hier förmlich den Hafen, das Theater hat ein wenig Patina angesetzt und wenn es – was bei einer Kindervorstellung selten vorkommt – mal für einen Moment still sein sollte,  kann man manchmal ganz leise die fahrende S-Bahn unter dem Gebäude rumpeln hören.

Sharky: Ein kindlicher Pirat

Käpt’n Sharky ist ein rundgesichtiger Pirat, immer auf Schatzsuche. Ein Schatz, das heißt für ihn vor allem: Schokolade. Sharky ist ein sehr kindlicher Pirat, der mit einer etwas schwerhörigen Ratte über die Meere segelt. Er trifft den Schuljungen Michi und nimmt in mit auf große Fahrt.

Käptn Sharky

Sharky trifft auf den fiesen Bill

Als sie dem bösen Piraten und ihrem ewigen Widersacher Bill begegnen, gibt es Zoff. Eine Piratenkeilerei. Der Hamburger Jung muss sich an mir festhalten, sonst ist das nicht auszuhalten, was da auf der Bühne passiert.
Dann wird auch noch Michi entführt und es wird richtig unheimlich – und gleichzeitig unheimlich lustig. Denn es treten auch noch die Rotröcke auf – britische Marinesoldaten, die im Auftrag ihrer Majestät unterwegs sind. Aber leider von einem sehr schusseligen Admiral angeführt werden. Wenn er seine Befehle bellt, verwuchselt er die Bechstuben ständig. Was für viel Gekicher im Publikum sorgt.

Zum Finale muss Sharky diesen Admiral austricksen. Wobei ihm die Kinder helfen sollen in dem sie ihn ablenken und dafür so laut schreien wie sie können.

19.11.2015: Kaeptn Sharky; St.Pauli Theater

Käpt’n Sharky und Freud Michi

Hamburger Jung und die anderen Kinder lassen sich nicht zwei mal bitten und schreien all die Spannung, die sich vorher bei ihnen aufgebaut hat, heraus. Es ist ohrenbetäubend und sollte in diesem Moment eine eine S-Bahn unter dem Theater durchgefahren sein, wird man das Geschrei dort sicher gehört haben.

Es ist aber auch einfach ein tolles Spektakel, welches da auf der Bühne abgefeiert wird. Das Bühnenbild ist fantasievoll, die Musik swingt, den Schauspieler merkt man ihre Begeisterung für das Stück an –  in jedem Moment.

Wollte man unbedingt nörgeln, könnte man einwenden, dass das Ende des Stücks ein wenig unbefriedigend war. Aber so etwas wird nur ein Erwachsener bemängeln wollen. Die Kinder hatten am Ende dieses großartigen Theaternachmittags jedenfalls nichts auszusetzen – dafür aber allesamt glühend rote Wangen.

piratenschiff2

Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren…. Michi und Sharky an Bord

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