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Mit Kindern kochen

Heute meldet sich der Hamburger Papa zu Wort. Mit einem Thema, das in unserer Familie eher männlich besetzt ist: das Kochen.  Und das Kochen mit Kindern.

Wir haben eine offene Küche, das heißt Kochen ist bei uns immer eine Sache, an der die ganze Familie beteiligt ist (lediglich die Hamburger Mama übt sich vornehme in Zurückhaltung). Wenn ich am Herd stehe verlangt der Hamburger Knirps umgehend nach einem Kochtopf, in dem er Nudeln kochen kann. Ihm reicht dabei aber der Topf und ein Holzlöffel. Den Rest denkt er sich dazu.

Der kleine KochDer Hamburger Jung ist nicht so leicht abzuspeisen. Er will schon ernsthaft beim Kochen mitmachen. So leicht ist es aber gar nicht, mit Kindern zu Kochen.Für Fünfjährige sind heiße Herdplatten und scharfe Messer nicht der richtige Umgang. Ich bin also froh, dass ich das gerade erschienene Kochbuch „Der kleine Koch. Lieblingsrezepte für Kinder“ entdeckt habe.

Darin wird Kindern die Welt des Kochens nähergebracht. Die Rezepte sind einfach, aber hinreichend komplex, dass man sich mit ausreichend Zutaten austoben kann.

Da das Buch der Slowfood-Philosophie folgt, sind die Rezepte nach Jahreszeiten unterteilt.

Mit dem Hamburger Jung habe ich mir zuerst das allereinfachste der Rezepte ausgesucht: Ofenbrot. Man nimmt dafür einige Scheiben seines Lieblingsbrots. Beschmiert diese mit Tomatenmark und belegt das mit Tomatenscheiben. Dann kommt Edamer drauf, oder anderer gut schmelzender Käse. Das Ganze bei 160 Grad in den vorgeheizten Umluftherd.

Nach zehn Minuten sind die Ofenbrote fertig, man kann sie noch mit Schnittlauch bestreuen oder mit edelsüßem Paprika bepudern.

Ofenbrot

Der Hamburger Jung war unfassbar stolz auf sein Werk!

„Hab ich gemacht. Kannst mal danke sagen, Mama.“ meinte er, als er das Brot der Hamburger Mama kredenzte.

Am nächsten Tag wollte ich wegen des großen Erfolges mit dem Buch das nächste Rezept austesten. Diesmal das zweit leichteste. Aber für den Hamburger Jung kam nur w Ofenbrot infrage. Und wieder hat er es mit Stolz der Mama und präsentiert und selbst mit großem Gefallen verspeist.

Ich versuche ihn morgen nochmal von Rote-Bete-Apfel Salat zu überzeugen. Aber ich ahne schon: Es wird den Rest der Woche Ofenbrot geben. Auch nicht schlecht.

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P.S. Der Hamburger Papa bloggt unter www.imeinkaufswagen.com

4 Kommentare

  1. André sagt

    Oja, kenne ich. Da wird schon einmal selbst die Tomatensoße nach eigenem Geschmack gewürzt und das Fischstück in langer Kette hintereinander durch die Panadezutaten getunkt. Nur beim Entfernen der Spuren ist Mann dann schnell wieder allein. Aber die stolzen Kinderaugen sind es wert!

  2. Ute

    Wir haben heute das zweite Rezept ausprobiert: Kartoffelecken. Und nach Aussagen des Hamburger Jung schmeckte es „fantastisch“, keine Vokabel, die er jemals für ein ohne-ihn-zubereitetes Essen verwendet hätte. Aber es stimmt: Aufgeräumt haben wir ohne Kinderhände … 😉

  3. Pingback: Zu gewinnen: Der kleine Koch |

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