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Wildpark Schwarze Berge

Stundenlang durch den Wald spazieren, dabei Wölfe und Waschbären beobachen oder freilaufende Rehe füttern. Klingt nicht nach Hamburg? Aber doch! Im Wildpark Schwarze Berge ist genau das möglich.

Weil der Hamburger Papa im Süden Hamburgs groß geworden ist, gehört der Wildpark in Rosengarten/Vahrendorf zu den beliebtesten Spielplätzen seiner Kindheit. Und weil man seinen Nachwuchs natürlich gern an die Orte der eigenen Kindheit führt, sind auch wir häufig im Wildpark unterwegs.

Was wir dort besonder lieben?

1. Die wunderschöne Natur

Im Wildpark Schwarze Berge lauft ihr bergauf und bergab durch Wald und Harburger Berge – entweder über bequeme und kinderwagentaugliche Wege oder über enge, kleine Wanderpfade – ganz wie ihr mögt. Entlang des Weges gibt es jede Menge großes und kleines Getier in großzügigen Gehegen zu entdecken. Landschaftlich am allerschönsten ist es im Freigehege, wo ihr mit etwas Geduld Dammwild aus der Hand füttern könnt.

Wilpark Freigehege

Im großen Freigehege könnt ihr Wild von Hochsitzen beobachten und Rehe aus der Hand füttern

2. Die Hängebauchschweine

Großes Hallo ist bei uns schon zu Beginn des Wildparks angesagt. Dort trotten die Hängebauchschweine umher, die sich füttern und streicheln lassen. Kann man eigentlich wirklich gleichzeitig so hässlich und so liebenswert sein?

Für jede Schweinerei zu haben: Der Hamburger Knirps freut sich jedes Mal riesig über die Hängebauschweine des Wildparks

Für jede Schweinerei zu haben: Der Hamburger Knirps freut sich jedes Mal riesig über die Hängebauschweine des Wildparks

3. Die Flugschau

Für den Hamburger Jung gibt es nur wenige Dinge, die so aufregend sind wie die Flugschau im Wildpark Schwarze Berge. Sie findet im Freigehege statt, ein Falkner erzählt, Adler, Falke und Bussard fliegen dicht über die Köpfe der Zuschauer. Ein Erlebnis!

Gerade noch gerettet: Hamburger Papa schützt das Gesicht des Hamburger Knirps vor Bussard

Gerade noch gerettet: Hamburger Papa hält während des Sturzflug des Bussards seine Hand vor das Gesicht des Hamburger Knirps

4. Den Elbblickturm

Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt. Wer den Elbblickturm im Wildpark bis ganz nach oben besteigt, wird mit einem fantastischen Ausblick auf die Skyline und den Hafen von Hamburg belohnt.

Elbblickturm

31 Meter hoch: der Elbblickturm

5. Wölfe und Bären

Im Wildpark gibt es jde Menge heimisches Getier wie Dammwild, Hirsche, Eulen, Otter oder Schottische Hochlandrinder. Aber eben auch Wölfe, Luchse und sogar Bären. Die Wölfe sind für die Hamburger Jungs natürlich spektakulär. Wir haben sie schon durch den ganzen Park heulen hören. Gruselig!!! Achtung, Highlight: Bis Ende Oktober gibt es jeden Sonntag, um 13 Uhr eine öffentliche Fütterung der Wölfe. Eine tolle Gelegenheit, die Tiere aus nächster Nähe zu sehen!

Komm raus, du Wolf! (Hinten links ist er, seht Ihr ihn?)

Uiii, der Wolf!!! (Hinten links ist er, seht Ihr ihn?)

Was ihr sonst noch wissen solltet:

Tierpatenschaften im Wildpark Schwarze Berge

Ihr könnt Tierpatenschaften übernehmen. Ein Meerschweinchen ist für 60 Euro pro Jahr zu haben. Wer 500 Euro in die Wagschale wirft, kann die Patenschaft für einen Wolf, Elch oder Bär übernehmen. Dabei bezieht sich die Patenschaft nicht auf ein spezielles Tier, sondern auf die Tierart. Der Pate bekommt eine Jahreskarte für den Tierpark zum regelmäßigen Besuch und kann eine speziell für ihn angebotenen Fütterungs-Tour zu seiner Tierart für 20 Euro buchen. Toll! Ich glaube ich werde Patentante einer Eule …, das würde mir gefallen.

Jährliches Highlight: Mit dem Nikolaus durch den Wildpark

Aus dem Archiv: Die Ahoi Famlie mit dem Nikolaus. Und die Preisfrage: Wer ist eigentlich dicker: Ich in damals schwanger oder der Nikolaus?

Aus dem Archiv: Die Ahoi Famlie mit dem Nikolaus. Und die Preisfrage: Wer ist eigentlich dicker: Ich in damals schwanger oder der Nikolaus?

Falls ihr die Ahoi-Familie mal persönlich treffen wollt: Kommt doch mal rund um die Nikolaus-Zeit in den Wildpark Schwarze Berge. Dann fährt der Nikolaus mit seiner Kutsche durch den Wildpark und geht mit den Kindern auf Fütterungstour. Manchmal liegt Schnee, manchmal regnet es – aber eines ist gewiss: Die Ahoikinder sind dabei. Am Anfang der Tour darf sich jedes Kind sein Lieblingstier aussuchen, das es füttern will. Danach geht es fröhlich und Weihnachtslieder trällernd durch den Wildpark (Der Nikolaus singt immer herrlich schräg, die Kinder herrlich laut). Bei den Tieren wird Halt gemacht und unter großen Diskussionen, welches Tier was frisst, der Futtersack hervorgekramt. Dann dürfen die Kinder dem Nikolaus helfen zu füttern – und sind hinterhe unfassbar stolz. Wer ganz mutig ist, darf sogar den Wölfen ihr Fleisch über den Zaun schleudern.

Kindergeburtstage im Wildpark Schwarze Berge

Tierisch und abenteuerlich geht es auf den Kindergeburtstagen im Wildpark zu. Wer zuhause keinen Platz für die Rasselbande hat oder auf der Suche nach einer aufregenden Alterantive ist,  sollte sich mal das Angebot vom Wildpark Schwarze Berge ansehen. Neun unterschiedliche Programme für unterschiedliche Altersklassen stehen zur Auswahl. Die Kleinsten ab 5 Jahren können auf Schatzsuche gehen, mit Wolfsfütterung für das Geburtstagskind. Hier habe ich Euch die Angebote verlinkt.

 

Wildpark Schwarze Berge, Am Wildpark 1, 21224 Rosengarten / Vahrendorf
Eintritt: 9,50 Euro (Erwachsene) / 7,50 Euro (Kinder ab 3)
Jahreskarte: 45 Euro (Erwachsene) / 20 Euro (Kinder)

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